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News rund um Borussia März 2008


Rheinische Post

Gladbach feiert Last-Minute-Sieg

Rheinische Post

Brouwers' Rechnung

Kicker

Bajics Eigentor lässt "Fohlen" jubeln

Erst Marin sorgt für Druck

Bild

Marin knackt den Koblenz-Beton

Express

Koblenz bezwungen

Westdeutsche Zeitung

Von der Couch aufs Feld

Aachener Zeitung

Der Ausrutscher ist drei Punkte wert

Epoch Times online

Private "La Ola" mit Dr. Theo Zwanziger

FAZ.NET

Gladbach im Glück - Köln rückt vor

Süddeutsche.de

Gladbach hält Kurs


Nach seiner Gelbsperre war Patrick Paauwe gegen Koblenz wieder an Bord.
30.03.2008
Last Minute-Sieg gegen Koblenz

 

90 Minuten lang fielen zwischen dem VfL und der TuS Koblenz im BORUSSIA-PARK keine Tore. In der Nachspielzeit sorgte dann in Branimir Bajic letztlich ein Koblenzer für Borussias 1:0-Siegtor.

 

Borussias Trainer Jos Luhukay gab dem Mittelfeld-Youngster Marko Marin gegen die TuS Koblenz eine Pause. Dafür rückte Sharbel Touma in die Mannschaft, der mit Marcel Ndjeng die Außenachse im Mittelfeld bildete. Auf der rechten Abwehrseite begann Tobias Levels wieder einmal für Kasper Bögelund. Den nach der fünften gelben Karte gesperrten Steve Gohouri vertrat Filip Daems in der Innenverteidigung, wofür Alexander Voigt dann auf der linken Seite begann.

Der erste Spielabschnitt im BORUSSIA-PARK war arm an Höhepunkten. Zwar setzte Oliver Neuville gleich in der ersten Spielminute zu einem Dribbling bis in den Strafraum an, doch für ein Abspiel fand er keinen Abnehmer. Die erste echte Chance hatten die Borussen dann wenig später, als Sascha Rösler aus rund zehn Metern zum Abschluss kam, das Tor jedoch knapp verfehlte (5.). Das sollte es dann jedoch in der Offensive vorerst gewesen sein. Meist agierten beide Teams in der Folge zu ideenlos, um die gegnerische Abwehr vor Probleme zu stellen. 

Wenige Szenen vor den Toren

Hin und wieder wagten die Gäste aus Koblenz einen schnellen Angriff aus der dicht gestaffelten Defensive. In der achten Minute versuchte Manuel Hartmann erfolglos, das Leder über Christofer Heimeroth zu lupfen. Mitte der ersten Hälfte schaffte Martin Forkel den Weg durch die Gladbacher Abwehr, doch er scheiterte ebenfalls an Heimeroth. Die offensiven Szenen der Borussia beschränkten sich dann bis zur Pause auf ein paar Distanzschuss-Versuche von Sascha Rösler (28./35.), bis kurz vor der Pause ein Kopfball-Zuspiel von Rob Frend beinahe bei Oliver Neuville angekommen wäre (45.).

Bajic traf für Gladbach in der Nachspielzeit

Das Bild veränderte sich nach der Pause zunächst nur wenig. Eine Flanke von Oliver Neuville, die Rob Friend verfehlte (50.), war die erste Offensiv-Szene des VfL nach der Pause. In der 55. Minute gab Oliver Neuville dann einem Distanzschuss von Touma noch eine minimal andere Richtung. Zwar hätte Eilhoff den Ball nie halten können, doch leider verfehlte er auch knapp den Kasten. Nur zwei Minuten später verfehlte Sharbel Touma mit einem Schuss aus 20 Metern erneut ähnlich knapp. Borussia erhöhte jetzt endlich den Druck. Nur eine Minute später stand wieder Touma im Mittelpunkt, als er nach einer Flanke von Levels beim Kopfball allerdings gestört wurde. Der eingewechselte Marko Marin sorgte jetzt in der Offensive für die eine oder andere Idee, so brachte er in der 69. Minute eine Flanke nach innen, die Sascha Rösler allerdings nicht mehr platziert genug auf das Tor köpfen konnte. In der 84. Minute hätten die Borussen dann doch noch das 1:0 machen müssen, als Friend den Ball mit dem Kopf auf Sascha Rösler legte, der das Leder jedoch aus kurzer Distanz über den Kasten drosch. Das war der Auftakt für eine Schlussoffensive des VfL. Wenig später drang Marin sehenswert in den Strafraum ein, doch das Anspiel auf Friend fing Andreas Richter ab. Ein Kopfball aus einer Spieltraube heraus kam dem Tor noch einmal gefährlich nahe (90.). Die Überlegenheit – Koblenz schoss nach der Pause nicht einmal gefährlich auf Borussias Tor – konnte der VfL bis zum Ende nicht in ein Tor verwandeln. Dies mussten letztlich die Gäste in der Nachspielzeit für den VfL erledigen. Nach einer Hereingabe Marins verlängerte Branimir Bajic den Ball per Kopf unhaltbar für Eilhoff in den eigenen Kasten. Jetzt kannte der Jubel des VfL keine Grenzen. Die ganze Mannschaft stürmte auf die Borussen-Bank zu und tobte vor Freude. Danach passierte nichts mehr.

Am Ende hatte die meist überlegene Mannschaft die drei Punkte auf ihrem Konto. Doch über weite Strecken ließ das Spiel des VfL nach vorne zu wünschen übrig. Das Wichtigste: Borussia hat jetzt acht Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz.

Borussia: Heimeroth – Levels, Brouwers, Daems, Voigt – Paauwe – Ndjeng (55. Marin), Touma (77. Coulibaly) – Rösler – Neuville (84. Colautti), Friend.

Koblenz: Eilhoff – Cha, Bajic, Richter, Lomic – Hartmann, Wiblishauser – Vata (69. Pektürk), Dzaka (58. Evers), Forkel – Daham (84. Fernandez).

Tore: 1:0 Bajic (Eigentor/ 90.).

Gelbe Karte: Rösler, Touma, Brouwers – Lomic, Hartmann.
Zuschauer: 38.830.
Schiedsrichter: Florian Meyer.

Quelle Text und Bild: www.borussia.de


Sascha Rösler war erleichtert.
30.03.2008
Stimmen zum Spiel

  Jos Luhukay: Koblenz hat sich hervorragend verkauft und wir haben uns unheimlich schwer getan, zu kombinieren und Chancen zu kreieren. Koblenz hat die Räume geschickt zugemacht . Nach der Pause haben wir dann versucht, das Tempo zu erhöhen, sind aber eigentlich erst in den letzten zehn Minuten zu Chancen gekommen. Am Ende fällt einem natürlich ein Stein vom Herzen, wenn dann das erlösende Tor fällt. In dieser Phase der Saison zählen nur die Punkte. Durch den Treffer am Ende erhöht man dann sogar noch den Abstand auf Platz vier. Nun können wir uns in aller Ruhe auf das phantastische Derby in Köln vorbereiten

 

Roel Brouwers: Wir haben bis zum Schluss Hoffnung gehabt, dass wir noch gewinnen. Es war heute viel Arbeit, aber der Sieg ist verdient. Mir ist es egal, wer neben mir spielt. Jeder weiß auf dem Platz, was zu tun ist. Wenn man so ein Spiel gewinnt, dann sollte man am Ende eigentlich aufsteigen. Aber es sind noch acht Spiele und es wartet noch viel Arbeit auf uns. Wir hatten heute Probleme, uns große Chancen zu erspielen. Für Koblenz ist es natürlich ganz bitter, so spät noch das Spiel zu verlieren.

Marko Marin: Wir hatten so ein Spiel erwartet. Koblenz hat sehr defensiv agiert. Wir sind vorne nicht gut durchgekommen. Wir haben immer an den Sieg geglaubt, schließlich haben wir ja überlegen gespielt. Es ist jedenfalls super, dass wir am Ende noch drei Punkte eingefahren haben. Es war für uns ein ganz wichtiges Tor. Köln sollte uns eigentlich besser liegen. Da sollten sich mehr Räume ergeben.

Sascha Rösler: Es war heute ein spannendes Spiel. Koblenz hatte kaum Torchancen. Es ist unheimlich wichtig, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Von außen sieht es immer so leicht aus, aber es war unheimlich schwierig, vorne durchzukommen und sich Chancen zu erspielen. Wir haben die Bälle aber auch oft zu früh nach vorne geschlagen. Wir müssen uns in den nächsten Spielen steigern. Wir dürfen das Glück nicht überstrapazieren. Köln ist ein Gegner, der mitspielt. Es ist schon zermürbend, wenn man immer gegen so ein Abwehrbollwerk anrennen muss. Es zeichnet uns aber aus, dass wir bis zur letzten Minute Gas geben. Der Sieg gibt uns Sicherheit vor dem wichtigen Spiel gegen die Kölner.

Uwe Rapolder (Trainer TuS Koblenz): Wenn man in der Nachspielzeit ein Tor kassiert, dann hat das natürlich immer etwas mit Glück und Pech zu tun. In Fürth haben wir in der 93. Minute selbst das Siegtor erzielt. Aber wir haben uns beim Top-Favoriten der Liga kämpferisch und eine Stunde lang auch spielerisch hervorragend verkauft. Probleme hatten wir nur bei den Kopfbällen von Friend, der ein paarmal auf Rösler abgelegt hat. Als Marin ins Spiel kam, mussten wir reagieren, weil Lomic schon Gelb hatte. So wurden wir insgesamt etwas defensiver. Im Moment fehlt uns personell die Möglichkeit, etwas nachlegen zu können. Das 1:0 war dann unglücklich, aber auch logisch, weil es in den Minuten zuvor schon einige heikle Szenen gab. Der Punkt wäre für uns einfach ein Achtungserfolg gewesen.

Martin Forkel (TuS Koblenz):
Ärgerlich, dass wir heute um den Lohn gebracht wurden. Das ist ganz bitter. Gegen Fürth hatten wir das Glück auf unserer Seite. Diesmal war es andersherum. Wir haben gut gestanden, obwohl Gladbach viel Druck gemacht hat. Wir haben gut dagegen gehalten und das sollte uns Selbstvertrauen geben.

Quelle Text und Bild: www.borussia.de


News rund um Borussia 29.03.2008 Drucken
Samstag, 29. März 2008
Rheinische Post

Entscheidung am Sonntag

Bild

Gladbach morgen gegen Koblenz

Westdeutsche Zeitung

Borussias Kleine hofft auf große Taten

Aachener Zeitung

Nagelprobe gegen Pseudo-Spitze

 

 

 
News rund um Borussia 28.03.2008 Drucken
Freitag, 28. März 2008

Rheinische Post

Paauwes Meister-Rechnung

Bild

Jos lässt den Puma los!

Express

Vier Siege bis zum großen Jubel
 

 
News rund um Borussia 27.03.2008 Drucken
Donnerstag, 27. März 2008
Rheinische Post

Alle Achtung, Jos Luhukay

Bild

Friend hat ein Riesenproblem

Express

Wechsel scheint beschlossen

Westdeutsche Zeitung

Voigt, Neuville und die ersten Rechenspiele

Neuville sichert "Fohlen" einen Punkt Drucken
Dienstag, 25. März 2008

Neuville sichert "Fohlen" einen Punkt

(RPO) Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach hat auf dem direkten Weg zurück in die Bundesliga die große Möglichkeit verpasst, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Die Borussen kamen nur dank eines späten Tores von Oliver Neuville (79.) zu einem 1:1 (0:1) im Derby bei Alemannia Aachen und schlugen keinen Profit aus dem 1:1 im direkten Vergleich der Verfolger 1899 Hoffenheim und FSV Mainz 05 am Sonntag.

weiterlesen bei Rheinische Post - www.rp-online.de


News rund um Borussia 25.03.2008 Drucken
Montag, 24. März 2008
Kicker

Neuville gleicht aus

Aachener Zeitung

Neuville oder Kießling

Sicherte in der 79. Minute den Punkt: Oliver Neuville.
24.03.2008
Ein Punkt in Aachen

 

Gut zehn Minuten vor dem Ende sicherte Oliver Neuville nach einem Pass von Soumaila Coulibaly der Borussia bei Alemannia Aachen einen hoch verdienten Punkt. In der dritten MInute war der VfL in Rückstand geraten.

 

Borussias Trainer Jos Luhukay wollte an seiner zuletzt so erfolgreichen Startelf so wenig wie möglich verändern. Auf den Gelb gesperrten Patrick Paauwe musste er jedoch verzichten. So stand Alexander Voigt wieder einmal in der Startelf. Er spielte auch auf der Position von Paauwe, und wechselte nicht etwa mit Filip Daems, der auf der linken Abwehrseite blieb.


 

Die Partie begann mit einem Schock für die Fans des VfL. Gleich mit der ersten Chance ging Aachen in Führung, als Kasper Bögelund dem Aachener Marius Ebbers nicht folgen konnte und ihn folglich nach schönem Anspiel nicht am 1:0 hinderte (3.). Das Tempo zu Beginn war hoch, und man musste sich in der einen oder anderen Szene in der Tat Sorgen um die Borussen-Abwehr machen. Reiner Plaßhenrich fehlte es wenig später bei einem Konter an Entschlossenheit, da er lieber auf Szilard Nemeth querlegte, als selbst zu schießen (9.). Die Borussen bekamen danach das Spiel langsam besser in den Griff, ohne jedoch für große Torgefahr zu sorgen. Auf der Gegenseite stand nach einem Angriff der Aachener Daniel Brinkmann sträflich frei, doch er nutzte diese Gelegenheit nicht (23.).

Nur wenig Offensivdruck bis zur Pause

Die erste echte Torgefahr strahlte der VfL dann in der 26. Minute nach einem Torschuss von Marko Marin aus dem Gewühl aus, den Thorsten Stuckmann im Aachener Tor aber sicher parierte. Rob Friend kam in der 29. Minute erstmals mit dem Kopf an den Ball, doch er verfehlte das Tor knapp. Marin versuchte sich in der 36. Minute erneut, doch von Torgefahr ließ sich kaum sprechen. Auch von den Aachenern war vor dem Tor jetzt bis zur Pause nicht mehr viel zu sehen. Die Partie wurde kurz vor dem Seitenwechsel wieder ein wenig hektischer, doch Schiedsrichter Fandel beruhigte das immer wieder erfolgreich.

Sascha Rösler, dem die Aachener Fans es bei seiner Rückkehr alles andere als leicht machten, versuchte sich in der 47. Minute mit einem ersten Torschuss, bei dem er allerdings wegrutschte. Die Alemannen kamen bei einem Konter über Nemeth zu ihrer ersten Szene nach dem Seitenwechsel, doch der Aachener musste sich von der rechten Seite erst zur Mitte orientieren. Da waren die Borussen dann bereits postiert. In der 55. Minute dann die Riesen-Chance zum Ausgleich. Nach einem schönen Angriff über Marin und Rösler nahm Oliver Neuville Maß, traf aber nur die Latte. Im Nachschuss scheiterte dann auch der eingewechselte Sharbel Touma. Borussia blieb am Drücker. Nach einem Freistoß von Touma verfehlten Rösler, Friend und Brouwers den Ball (57.). Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Das galt vier Minuten später auch erneut für Marin, dem der Ball ein wenig über den Schlappen rutschte.

Neuville erlöst den VfL

Auch die Aachener tauchten in der 64. Minute wieder einmal vor dem Borussen-Tor auf, doch gegen Daniel Brinkmann behielten Heimeroth und seine Abwehr die Übersicht. Knapp 72 Minuten waren dann vergangen, als Alexander Voigt sich aus 18 Metern ein Herz nahm, der abgefälschte Ball jedoch ganz knapp am Pfosten vorbei strich. Borussia hatte nach der Pause wesentlich mehr vom Spiel, und wurde in der 79. Minute endlich dafür belohnt. Der gerade erst eingewechselte Soumaila Coulibaly setzte Oliver Neuville blendend in Szene, und der zeigte wieder seine gewohnte Kaltschnäuzigkeit. Er ließ beim 1:1 weder Gegenspieler Olajengbesi noch Torhüter Stuckmann eine Chance. Jetzt ging es noch einmal hin und her. Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft, ohne dass sich noch etwas am Ergebnis änderte.

Die Borussen kamen nach einer starken zweiten Hälfte zu einem hoch verdienten Punktgewinn bei Alemannia Aachen.

Aachen: Stuckmann – Polenz, Olajengbesi, Herzig, Casper – Krontiris (73. Milchraum), Fiel, Plaßhenrich (82. M. Lehmann), D. Brinkmann – Ebbers, Nemeth (89. Mosquera).

Borussia: Heimeroth - Levels, Brouwers, Gohouri, Voigt - Daems – Ndjeng (46. Touma), Marin (78. Coulibaly) - Rösler – Neuville, Friend.

Tore: 1:0 Ebbers (3.), 1:1 Neuville (79.).

Gelbe Karte: Polenz, Herzig – Friend, Gohouri, Bögelund.

Zuschauer: 20.800 (ausverkauft).

Schiedsrichter: Herbert Fandel.

Quelle Text und Bild: www.borussia.de


Alexander Voigt konnte mit der Punkteteilung leben.
24.03.2008
Stimmen zum Spiel

 

Jos Luhukay: Das Unentschieden ist wohl verdient. Aachen hatte eine starke Anfangsphase und hat eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir es mit allen Mitteln versucht, den Ausgleich zu erzielen. Beim 0:1 waren wir im Zweikampf zu passiv. In der ersten Halbzeit hatten wir Glück, dass Aachen nicht das 2:0 gemacht hat. Schade, dass Olli später nur die Latte trifft. Die EM ist der letzte große Traum von Oliver Neuville. Ich hoffe, dass er dabei ist. Es wäre eine tolle Sache für ihn und uns. Christofer Heimeroth hat uns kurz vor Schluss bei der Chance von Ebbers mit seiner tollen Parade das 1:1 gerettet.

Oliver Neuville: In der ersten Viertelstunde haben wir nicht gut gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann sehr gute Möglichkeiten. Der Punkt ist verdient. Mit etwas Glück hätten wir auch gewinnen können. Über 90 Minuten waren wir die bessere Mannschaft, aber mit dem Punkt können wir gut leben. Ich will weiter meine Leistung bringen und vielleicht klappt es dann bei mir noch mit der EM.

Sascha Rösler: Das Ergebnis ist auf jeden Fall in Ordnung. Am Anfang haben wir uns sehr schwer getan und hatten Glück, nicht das zweite Gegentor zu bekommen. Sicher hat uns Patrick Paauwe gefehlt, aber es lag auch nicht an Alex Voigt, dass wir hinten zunächst Probleme hatten. Danach haben wir aus der Viererkette besser nachgeschoben, sind dann sicherer geworden. Die Rufe gegen mich habe ich versucht auszuschalten und mich nur auf die drei Punkte zu konzentrieren. Ich wusste das ja vorher. Ich denke aber auch, das war in Ordnung so.


 

Alexander Voigt: Das war das erwartet schwere Derby auf diesen Bodenverhältnissen. In den ersten zehn bis zwanzig Minuten haben wir nicht so gut ausgesehen. Wir haben uns dann gefangen und aufgrund der zweiten Halbzeit war der eine Punkt hochverdient. Chancen für ein zweites Tor waren da. Einmal trifft Oliver Neuville die Latte und einmal hatte Marko Marin noch eine große Chance. Das 1:1 geht schon in Ordnung. Wir haben immer konsequent nach vorn gespielt. Die Position war für mich nicht so ungewohnt. Ich habe mich wohlgefühlt. In zwei Wochen erwartet uns in Köln genau das gleiche Spiel.

Jürgen Seeberger (Trainer Alemannia Aachen): Meine Gefühlslage ist zwiespältig. Wir haben lange geführt, haben vieles richtig gemacht und hätten das zweite Tor machen müssen. Andererseits hatte Borussia mit dem Lattentreffer auch eine Riesenchance. Ingesamt geht das Remis wohl in Ordnung, weil Gladbach im Verlauf des Spiels immer besser aufgekommen ist. Die individuelle Klasse der Borussia kam immer wieder zum Vorschein. Wir haben unsere Chancen leider nicht genutzt. So hat es nur zum 1:1 gereicht.

Reiner Plaßhenrich (Alemannia Aachen):
Mit dem Punkt müssen wir jetzt leben. Wir haben in der ersten Halbzeit versäumt, unsere Chancen besser zu nutzen. Wenn wir mit 2:0 oder gar 3:0 in die Pause gehen, dann kann Gladbach machen, was es will. Nachher haben wir uns dann noch ein dämliches Tor gefangen. Wir werden in den nächsten Wochen jetzt immer so auftreten. Mit den personellen Fragen haben wir als Spieler nichts zu tun. Wir müssen als Mannschaft unsere Leistung bringen.

Quelle Text und Bild: www.borussia.de