16.04.2008 2:2 bei Carl Zeiss Jena Am Ende musste Borussia im Gastspiel beim FC Carl Zeiss Jena mit einem Punkt zufrieden sein. Zur Pause lag Borussia 0:2 zurück, bevor der eingewechselte Roberto Colautti gleich doppelt traf.
Trainer Jos Luhukay kehrte nach den Verletzungen von Steve Gohouri und Sharbel Touma zu der gewohnten Formation der Hinrunde zurück, indem er Roel Brouwers nach seiner Rotsperre und auch Marcel Ndjeng wieder in die Mannschaft nahm. So spielte die Mannschaft auch in Köln.
Von Beginn an zeigten die Gastgeber aus Jena, dass sie gewillt waren, ihre letzte Chance im Abstiegskampf zu nutzen. Jena wirkte frischer, setzte Borussia gleich unter Druck. Das hatte schon nach nur neun Minuten das 1:0 zur Folge. Marcel Schied löste sich von seinem Gegenspieler Filip Daems und stand demnach frei, als Jan Simak ihn in Szene setzte. Gladbach lag also früh hinten. Bis die Borussen sich aus der Lethargie befreit hatten, dauerte es allerdings bis zur 23. Minute. Ein Schuss von Sascha Rösler war die erste Szene der Borussen vor dem Tor der Jenenser.
Borussia kam allmählich ins Spiel
Kurz zuvor hatte Jos Luhukay bereits Soumaila Coulibaly für Tobias Levels ins Spiel gebracht. Fortan hatte man den Eindruck, dass Borussia allmählich ins Spiel findet. Zwei Minuten später verzog Oliver Neuville, nur eine Minute später versuchte sich Marko Marin, doch auch sein Schuss blieb zu harmlos. Sascha Rösler war es dann wieder, der zunächst in der 32. Minute nach einem Freistoß den Ball nicht unter Kontrolle bekam, sich dann in der 40. Minute aus der Distanz versuchte. Als Borussia im Spiel angekommen war, trafen die Gastgeber zum zweiten Mal. Mit dem Pausenpfiff war es wieder Marcel Schied, der nach einem Schuss von Tobias Werner, den Christofer Heimeroth abprallen ließ, zum 2:0 einnetzte.
Die zweite Hälfte begann Luhukay mit Roberto Colautti für Alexander Voigt. Zunächst brachte Roel Brouwers aber seinen eigenen Schlussmann in Bedrängnis, es gab zum Glück „nur“ eine Ecke. In der 49. Minute hatte Rob Friend dann die erste Chance der Partie, köpfte aber über das Tor. Marcel Schied bekamen die Borussen jedoch weiterhin nicht in den Griff. Diesmal scheiterte der Angreifer jedoch im Abschluss (50.). Wenig später traf Gladbach zwar das Tor, doch Sascha Rösler wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Borussia wurde stärker – doch Jena blieb gefährlich. In höchster Not konnte Borussia in der 56. Minute Tobias Werners Schuss abblocken. Dann zahlte sich die offensivere Ausrichtung des VfL aus. Nach einer Flanke von Marko Marin köpfte Colautti den Ball zum 2:1 ein (63.). Jetzt war noch knapp eine halbe Stunde Zeit!
Colautti traf auch zum 2:2
War schon das 2:1 dem Spielverlauf nach ein wenig glücklich, so hatte der VfL auch in der 68. Minute ein wenig Glück, als Schied beim Versuch seines dritten Treffers an Heimeroth scheiterte. Dann hatte Jena durch Ziegner noch eine gute Freistoßchance (74.), bevor Gladbach zwei Minuten später zum Ausgleich kam. Nach einer Ecke war es wieder Roberto Colautti, dessen tollem Luftstand die Gastgeber nichts entgegenzusetzen hatten, als er zum 2:2 einköpte. Was war jetzt noch möglich? Borussia hatte weiterhin Glück. So kam der eingewechselte Sandor Torghelle kurz nach seiner Einwechslung gleich zweimal gefährlich zum Abschluss (84./85.). Die Borussen kamen nicht mehr gefährlich vor das Tor, so dass die Partie mit dem 2:2 endete.
Mit einem glücklichen 2:2 kehrt der VfL aus Thüringen zurück.
Jena: Khomutovski – Maul, Müller, Kandelaki – Kikuchi, Hansen – Ziegner, Simak, Werner – Allagui, Schied (82. Torghelle).
Borussia: Heimeroth – Levels (22. Coulibaly), Brouwers, Daems, Voigt (46. Colautti) - Paauwe – Ndjeng, Marin - Rösler – Neuville (83. Kleine), Friend.
Tore: 1:0 Schied (9.), 2:0 Schied (45.), 2:1 Colautti (63.), 2:2 Colautti (76.).
Gelbe Karte: Kikuchi – Rösler, Coulibaly, Paauwe.
Zuschauer: 10.000.
Schiedsrichter: Michael Weiner.
QUELLE TEXT UND BILD: www.borussia.de _____________________________________________________________________________
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16.04.2008
Roberto Colautti: Jena hat es uns sehr schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr offensiv und mit viel Risiko gespielt. Am Ende sind wir dafür belohnt worden. Ich freue mich natürlich über meine zwei Tore. Trotzdem ist es schade, dass wir nicht gewonnen haben.
Jos Luhukay: Ich habe Jena in den letzten Wochen oft gesehen. Heute hat sich das bestätigt, was ich gesehen hatte. Jena ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Sie haben gut gegen uns gespielt und in der ersten Halbzeit nichts zugelassen. Wenn einer heute das Spiel hätte drehen können, dann Roberto Colautti. Rob Friend und Oliver Neuville waren heute nicht richtig im Spiel. Roberto hat in letzter Zeit so gut trainiert, dass er es verdient hätte, mehr zu spielen. Aber zuletzt lief es bei uns einfach sehr gut. Ich freue mich für ihn, dass er zwei Tore gemacht hat.
Henning Bürger (Trainer Carl Zeiss Jena): Danke für das Kompliment. Das hören wir sehr oft. Dafür können wir uns aber nichts kaufen. Ich bin enttäuscht. Nach dem 2:0 hatten wir die Chancen, das Spiel zu entscheiden. Der Punkt hilft uns nicht weiter. _____________________________________________________________________________
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