31. Spieltag 2007/2008

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Spielbericht - Stimmen zum Spiel - Videos - Fotos - Tabelle
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Freitag, 2. Mai 2008
FC St. Pauli FC Erzgebirge Aue 4 : 2
1860 München SC Freiburg 0 : 3
Greuther Fürth SC Paderborn 07 1 : 1
FSV Mainz 05 1. FC Kaiserslautern 2 : 1
FC Carl-Zeiss Jena VfL Osnabrück 1 : 1
Sonntag, 4. Mai 2008
1. FC Köln TSG Hoffenheim 3 : 1
Alemannia Aachen FC Augsburg 3 : 0
Kickers Offenbach Borussia Mönchengladbach 1 : 7
TuS Koblenz SV Wehen 1926 2 : 0

 

Platz Mannschaft Sp g u v Tore Diff Punkte
  1. Borussia Mönchengladbach 31 16 12 3 63 : 33 30 60
  2. FSV Mainz 05 31 15 10 6 57 : 32 25 55
  3. 1. FC Köln 31 15 9 7 57 : 40 17 54
  4. TSG Hoffenheim 31 15 8 8 51 : 38 13 53
  5. SC Freiburg 31 14 10 7 46 : 39 7 52
  6. Greuther Fürth 31 13 9 9 50 : 40 10 48
  7. Alemannia Aachen 31 12 9 10 45 : 41 4 45
  8. FC St. Pauli 31 11 9 11 46 : 44 2 42
  9. SV Wehen 1926 31 10 10 11 44 : 49 -5 40
  10. 1860 München 31 9 12 10 39 : 40 -1 39
  11. FC Augsburg 31 10 7 14 35 : 44 -9 37
  12. TuS Koblenz 31 11 10 10 40 : 41 -1 35
  13. VfL Osnabrück 31 9 8 14 39 : 53 -14 35
  14. Kickers Offenbach 31 8 10 13 36 : 56 -20 34
  15. 1. FC Kaiserslautern 31 7 11 13 30 : 35 -5 32
  16. FC Erzgebirge Aue 31 6 9 16 41 : 54 -13 27
  17. FC Carl-Zeiss Jena 31 6 9 16 42 : 60 -18 27
  18. SC Paderborn 07 31 5 12 14 27 : 49 -22 27
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Spielbericht

04.05.2008
7:1 - Torfestival in Offenbach

Mit dem höchsten Sieg der Saison hat Borussia bei den Kickers Offenbach das Tor zur Bundesliga weit aufgestoßen. Vor der Pause sah es noch gar nicht nach einem Kantersieg aus.

Im Mittelfeld entschied sich Trainer Jos Luhukay dafür, neben Marko Marin mit Sharbel Touma zu beginnen. Ansonsten war der Coach froh, die unter der Woche angeschlagenen Sascha Rösler und Oliver Neuville doch von Beginn an einsetzen zu können.

In der ersten Viertelstunde spielte sich vor den Toren relativ wenig ab. Dennoch waren die Gastgeber aus Offenbach die aktivere Mannschaft. Zweimal lieferte sich der OFC-Stürmer Aristide Bancé ein Privatduell mit Borussias Schlussmann Christofer Heimeroth. Den ersten Kopfball konnte Heimeroth noch ohne größere Probleme parieren (15.), vier Minuten später musste Heimeroth schon sein ganzes Können aufbieten, um einen erheblich platzierteren Kopfball zu halten. Zwischen diesen beiden Szenen hatte Marko Marin zumindest einen ersten, wenn auch harmlosen Schuss auf das Tor der Gastgeber abgegeben. In der 26. Minute wurde es durch einen Freistoß von Sascha Rösler erstmals gefährlich für die Offenbacher. Gut eine Minute später drang Rob Friend dann nach einem Pass von Sharbel Touma gefährlich in den Strafraum ein – und wurde von Hysky gefoult. Schiedsrichter Sippel entschied sofort auf Elfmeter. Anders als gegen 1860 hatte Oliver Neuville beim Elfmeter kein Glück nötig. Cesar Thier ahnte zwar die Ecke, war aber völlig machtlos gegen den Schuss neben den rechten Pfosten (28.).

Bancé: erst zwei Chancen, dann Rot

Die Gastgeber waren nach dem Tor ein wenig geschockt, kamen erst in der 38. Minute zu ihrer nächsten Szene. Nach einem Schuss von Judt war jedoch Roel Brouwers vor Suat Türker am Ball (38.). Rob Friend hatte in der 43. Minute die Chance zum 2:0, sein Schuss aus kurzer Distanz wurde jedoch von Moses Sichone abgefälscht. Gut eine Minute vor der Pause sah dann noch Angreifer Bancé die rote Karte, nachdem er mit gestrecktem Bein das Knie von Oliver Neuville traf, und eine Verletzung des Nationalstürmers billigend in Kauf nahm.

Spielfreude bis zum Schluss

Die zweite Halbzeit begann optimal für den VfL. Bei einer gefährlichen Szene im Strafraum hinderte Moses Sichone Borussias Verteidiger Roel Brouwers, den Ball über die Linie zu köpfen. Auch Sichone sah sofort Rot, und wieder verwandelte Oliver Neuville den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0 (49.). Gegen neun Gegenspieler machte Borussia es dann selbst noch einmal spannend. Roel Brouwers wollte den Ball zurück köpfen und sah nicht, dass Heimeroth aus dem Tor gelaufen war. So fand der Ball den Weg ins eigene Tor (54.). Doch das 1:2 hatte nicht lange Bestand. Nach einem Abpraller von Torhüter Cesar Thier lupfte Marko Marin den Ball von der Strafraumgrenze überlegt ins Tor (58.). Das sollte noch lange nicht der Schlusspunkt sein. Nach einem Fehler von Schlussmann Thier traf Sharbel Touma aus zehn Metern zum 4:1 (66.).

Borussia hatte inzwischen auch nur noch zehn Spieler auf dem Feld, da der eingewechselte Roberto Colautti verletzt aus dem Spiel musste und der VfL schon dreimal gewechselt hatte. Marcel Ndjeng war sieben Minuten nach dem 4:1 das 5:1 vorbehalten, nachdem Oliver Neuville im Sitzen gegen Hysky noch zur Vorarbeit kam. Wenn dann noch Soumaila Coulibaly zu einem Kopfballtor kommt, dann muss es schon ein besonderer Tag sein. So geschah es nämlich beim 6:1 (77.). Der eingewechselte Agritis versuchte es in der 81. Minute für die Offenbacher noch einmal aus der Distanz, aber für den Gegner blieb Heimeroth unüberwindbar. In der 84. Minute wäre dann beinahe sogar Alexander Voigt zu seinem Treffer gekommen, doch der Ball strich Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Das 7:1, der zweite Treffer des eingewechselten Marcel Ndjeng, war dann der Schlusspunkt in Offenbach (88.).

Zur Pause war Borussias Führung glücklich. In Überzahl nutzte der VfL eiskalt seine Chancen aus. Allerdings spielte Borussia nach Colauttis Verletzung nicht in doppelter, sondern in einfacher Überzahl. Deshalb sind sieben Treffer eine mehr als beachtliche Ausbeute.

Offenbach: Thier – Ch. Müller, Hysky, Sichone, Pinske – Wörle – Mokhtari (64. Agritis), Judt – Sousa (64. Sieger) – Bancé, Türker (71. Watzka).

Borussia: Heimeroth – Levels, Brouwers, Daems, Voigt - Paauwe – Touma, Marin (63. Ndjeng) - Rösler (60. Coulibaly) – Neuville, Friend (46. Colautti).

Tore: 0:1 Neuville (Foulelfmeter / 28.), 0:2 Neuville (Foulelefmeter / 49.), 1:2 Brouwers (Eigentor / 54.), 1:3 Marin (58.), 1:4 Touma (66.), 1:5 Ndjeng (73.), 1:6 Coulibaly (77.), 1:7 Ndjeng (88.).

Gelbe Karte: Sichone, Friend.

Rote Karte: Bancé (44./grobes Foulspiel), Sichone (Notbremse/48.).

Zuschauer: 19.051.

Schiedsrichter: Peter Sippel.

QUELLE TEXT UND BILD: www.borussia.de
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Stimmen zum Spiel


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