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Spielbericht - Stimmen zum Spiel - Videos - Fotos - Tabelle
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Freitag, 25. April 2008
SC Paderborn 07 TuS Koblenz 3 : 2
1. FC Kaiserslautern Alemannia Aachen 2 : 1
FC Erzgebirge Aue 1. FC Köln 3 : 3
Sonntag, 27. April 2008
VfL Osnabrück FSV Mainz 05 1 : 2
Borussia Mönchengladbach 1860 München 2 : 2
FC Augsburg FC St. Pauli 1 : 0
TSG Hoffenheim FC Carl-Zeiss Jena 5 : 0
SV Wehen 1926 Kickers Offenbach 2 : 1
Montag, 28. April 2008
SC Freiburg Greuther Fürth - : -

 

Platz Mannschaft Sp g u v Tore Diff Punkte
  1. Borussia Mönchengladbach 30 15 12 3 56 : 32 24 57
  2. TSG Hoffenheim 30 15 8 7 50 : 35 15 53
  3. FSV Mainz 05 30 14 10 6 55 : 31 24 52
  4. 1. FC Köln 30 14 9 7 54 : 39 15 51
  5. Greuther Fürth 29 13 8 8 47 : 36 11 47
  6. SC Freiburg 29 12 10 7 40 : 37 3 46
  7. Alemannia Aachen 30 11 9 10 42 : 41 1 42
  8. SV Wehen 1926 30 10 10 10 44 : 47 -3 40
  9. 1860 München 30 9 12 9 39 : 37 2 39
  10. FC St. Pauli 30 10 9 11 42 : 42 0 39
  11. FC Augsburg 30 10 7 13 35 : 41 -6 37
  12. VfL Osnabrück 30 9 7 14 38 : 52 -14 34
  13. Kickers Offenbach 30 8 10 12 35 : 49 -14 34
  14. TuS Koblenz 30 10 10 10 38 : 41 -3 32
  15. 1. FC Kaiserslautern 30 7 11 12 29 : 33 -4 32
  16. FC Erzgebirge Aue 30 6 9 15 39 : 50 -11 27
  17. FC Carl-Zeiss Jena 30 6 8 16 41 : 59 -18 26
  18. SC Paderborn 07 30 5 11 14 26 : 48 -22 26
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Spielbericht

27.04.2008
2:2 gegen die Münchner Löwen

Nach einer frühen Führung durch Oliver Neuville geriet Borussia vor der Pause 1:2 in Rückstand. Zwar glich Neuville mit einem Elfmeter aus, mehr sollte den Borussen aber nicht mehr gelingen.

Trainer Jos Luhukay konnte bis auf eine Ausnahme seine gewohnte Stammelf auf den Platz schicken. Lediglich Rob Friend kam wegen einer Grippe in der vergangenen Woche nicht für die Startformation in Frage. Für ihn spielte erstmals Roberto Colautti von Beginn an.

Das Spiel war von der ersten Sekunde an mehr als munter. Schon in der zweiten Minute stand Colautti bei einem Angriff knapp im Abseits, wenig später parierte Christofer Heimeroth auf der Gegenseite einen Schuss von Berkant Göktan (4.). Borussia blieb weiter am Drücker. So flankte Ndjeng nur eine Minute später auf Alexander Voigt, der den Ball jedoch nicht platziert köpfen konnte. In der achten Minute sahen die Unparteiischen Roberto Colautti wieder im Abseits, lagen diesmal aber falsch. Mit einem starken Kopfball machte auf der Gegenseite Lukasz Szukala auf sich aufmerksam (12.).

Neuville traf, 1860 drehte das Spiel

Es folgte eine Phase, in der nur Borussia spielte. In der 14. Minute wurde Colautti nach einem Traumanspiel von Marko Marin in letzter Sekunde am Schuss gehindert, eine Minute später flankte Colautti auf Ndjeng, der nur die Latte traf, und Rösler jagte das Leder im Nachschuss über den Kasten. In der 18. Minute war es dann soweit. Bei einem Freistoß wurde ein Schuss von Oliver Neuville derart abgefälscht, dass 1860-Keeper Phillip Tschauner zwar mit der Hand am Ball war, das 1:0 aber nicht verhindern konnte. Borussia hatte weiter Chancen, ließ diese aber ungenutzt. So provozierte Neuville in der 20. Minute beinahe ein Eigentor. Für die Fahrlässigkeit bei der Chancenverwertung wurde Borussia bestraft. Nach einer Ecke köpfte Antonio Di Salvo das 1:1 (24.). Das sorgte für einen Bruch in Borussias Partie, der bis zur Pause zu einem offenen Spiel führte. Nach einer Kopfball-Chance für Colautti hatte Sascha Rösler die Riesenchance, das 2:1 zu erzielen, doch Tschauner kam mit der Hand an den Lupfer heran (38.). In der Nachspielzeit dann der Schock für den VfL: Bei einem Torschuss hatte der Ex-Borusse Berkant Göktan ähnlich viel Glück wie der VfL bei Neuvilles Freistoß. Der abgefälschte Schuss fand den Weg vorbei an Heimeroth in den Gladbacher Kasten zum 1:2.

Neuville glich vom Elfmeterpunkt aus

Die zweite Hälfte begann dann nach Wunsch für den VfL. Im Strafraum wurde Sascha Rösler nach einem Anspiel von Oliver Neuville von 1860-Keeper Tschauner von den Beinen geholt. Dieser konnte mehr als froh sein, nur die gelbe Karte von Schiedsrichter Christ zu sehen. Den fälligen Elfmeter verwandelte dann Oliver Neuville. Der Ball rutschte Tschauner unter den Armen durch (48.). Nun war der Wille zu bemerken, dass Borussia das Spiel neuerlich drehen wollte. Doch dieser Druck ließ in den folgenden Minuten wieder nach, die Partie verflachte zusehends. Ein Schuss von Alexander Voigt in der 68. Minute war nach einer langen Durststrecke das erste Lebenszeichen überhaupt auf dem Platz. Borussia bemühte sich zwar, doch die Anspiele waren oft zu ungenau. In der 74. Minute tauchte plötzlich Fabian Johnson frei vor Heimeroth auf, doch der Schlussmann parierte den Schuss. In der Schlussphase wurde der Druck wieder erhöht – Jos Luhukay hatte inzwischen Rob Friend eingewechselt. In der 81. Minute wäre Roel Brouwers um ein Haar mit dem Kopf an den Ball gekommen, doch sein Gegenspieler war einen Tick schneller. In der 84. Minute wurde es auf der Gegenseite noch einmal gefährlich, als Timo Gebhart mit einem Seitfallzieher Christofer Heimeroth prüfte. Zwei Riesenchancen hatte Borussia noch vor dem Abpfiff. Nur hauchdünn scheiterte Rob Friend mit einem Fallrückzieher (88.), in der Nachspielzeit setzte der ebenfalls eingewechselte Soumaila Coulibaly den Ball oben auf das Tornetz. Der Lohn für die Schlussoffensive blieb jedoch aus.

Borussia wurde dafür bestraft, aus der Vielzahl der Chancen vor und nach dem 1:0 keine weiteren Treffer erzielt zu haben.

Borussia: Heimeroth – Levels, Brouwers, Daems, Voigt – Paauwe – Ndjeng (84. Kleine), Marin – Rösler (61. Coulibaly) – Neuville, Colautti (72. Friend).

1860 München: Tschauner – Johnson, Thorandt, Szukula, B. Schwarz (84. T. Hoffmann) – D. Schwarz, Ledgerwood – Wolff (58. Gebhart), Göktan, Bierofka – di Salvo (71. Holebas).

Tore: 1:0 Neuville (18.), 1:1 di Salvo (24), 1:2 Göktan (45.), 2:2 Neuville (Foulelfmeter/48.).

Gelbe Karte: Neuville - Johnson, Tschauner, Gebhart.

Zuschauer: 50.183.

Schiedsrichter: Tobias Christ.

QUELLE TEXT UND BILD: www.borussia.de
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Stimmen zum Spiel

27.04.2008
Stimmen zum Spiel

Oliver Neuville:
Nach 30 Minuten hätten wir 3:0 oder 4:0 führen müssen. Danach waren wir nicht mehr so gut und haben zwei Gegentore kassiert. Wir haben heute alles versucht, um zu gewinnen. Das hat man von Anfang an gemerkt. Wir müssen jetzt konzentriert weiterarbeiten. Wenn wir gegen Offenbach so spielen wie heute, dann werden wir gewinnen. Aber jedes Spiel ist anders.

Christofer Heimeroth: Vom Spielverlauf her kann man nicht zufrieden sein. Wir hätten in der ersten Halbzeit einige Tore erzielen müssen. Es gibt solche Spiele. In der ersten halben Stunde haben wir eines der besten Spiele der Saison gemacht. 1860 ist in der Offensive stark besetzt. Da darf man sich über die Gegentore nicht wundern. So müssen wir mit dem Punkt leben. Wann wir aufsteigen, ist mir total egal. Hauptsache, es klappt.

Roel Brouwers: Wir gehen 1:0 in Führung und kassieren prompt den Ausgleich. Beim 1:1 war die Abstimmung nicht optimal. Das 1:2 war dann total unglücklich. Der Schuss wäre klar daneben gegangen. Nach dem 1:1 wollten wir unbedingt wieder in Führung gehen. Dadurch ergaben sich für die Sechziger Räume. Da besteht immer die Gefahr eines Konters. Jetzt müssen wir gegen Offenbach gewinnen.

Christian Ziege: 1860 ist eine gute Mannschaft. Das Remis geht schon in Ordnung. Es ist eben nicht so einfach, wie es manchmal aussieht. Wichtig ist nur, dass man nach Rückschlägen wieder aufsteht. Und das haben wir gemacht. Roberto Colautti ist heute dahin gegangen, wohin ein Stürmer gehen muss. Nur leider hat er sein Tor nicht gemacht.

Patrick Paauwe: Nach dem 1:1 waren wir offensiv ausgerichtet, was der Gegner durch Konter ausgenutzt hat. Wir wissen, dass wir eine qualitativ gute Mannschaft haben. Das macht uns stark, sodass man auch mal mit etwas Risiko spielen kann.

Sascha Rösler: Ich hoffe, dass ich trotz meiner Verletzung nächste Woche wieder spielen kann. Der Torwart geht bei der Elfmetersituation klar in den Mann. Das hätte Rot geben müssen. Wir sind unzufrieden, denn wir wollten heute für die Vorentscheidung sorgen. In der ersten Halbzeit haben wir in der Offensive sehr gut gespielt, aber die Tore nicht gemacht. Auf der anderen Seite haben wir zwei unnötige Gegentore kassiert. Noch ist alles für uns möglich in Sachen Aufstieg. Wenn wir gegen Offenbach gewinnen, dann haben wir es schon fast geschafft.

Jos Luhukay: Wir haben heute sehr gut angefangen in den ersten 20, 25 Minuten. Wir hätten uns neben dem Führungstor selbst belohnen können. Marcel Ndjeng, Sascha Rösler und auch Roberto Colautti hatten sehr gute Möglichkeiten. Dann kam 1860 langsam besser ins Spiel. In der zweiten Halbzeit waren wir dann zwar besser, echte Chancen haben wir aber auch nicht viele gehabt. 1860 hat das Spiel gut kontrolliert und schnell umgeschaltet. Wir hatten in Mittelfeld und Angriff schon unsere Probleme. Wir wollten natürlich gerne gewinnen, haben jetzt zumindest zehn Spiele hintereinander nicht verloren. Aber man muss die Leistung des Gegners anerkennen. Kurz vor Schluss hätten wir mit eine wenig Glück das Siegtor machen können, aber für mich wäre das nicht verdient gewesen.

Marco Kurz (Trainer 1860 München): Ich denke, wir sind mit gesteigertem Selbstvertrauen nach Gladbach gefahren. Vorher hat die Mannschaft Zweifel gehabt, dass sie vielleicht nicht mehr Fußball spielen kann. Selbst in der Phase, als Gladbach am Anfang stark war, sind wir immer wieder nach vorne gekommen. Vor der Halbzeit hatten wir mit der Führung sicher auch ein wenig Glück. Der Elfmeter fiel dann nach der Pause sicher früher, als wir das geplant hatten. Die Gladbacher hatten in der zweiten Halbzeit sicher die besseren Chancen. Aber wir haben ein sehr gutes Spiel mit zwei offensiven Mannschaften gesehen. Unser Punkt war sicher glücklich, aber auch verdient. Ich wünsche Gladbach noch viel Glück für die letzten Spiele und dann eine schöne Feier zum Aufstieg

QUELLE TEXT UND BILD: www.borussia.de
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