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Sonntag, 11. Mai 2008
FC St. Pauli Alemannia Aachen 0 : 2
Borussia Mönchengladbach SC Freiburg 2 : 3
1. FC Köln FSV Mainz 05 2 : 0
1860 München VfL Osnabrück 1 : 1
Greuther Fürth FC Augsburg 3 : 2
Kickers Offenbach TSG Hoffenheim 1 : 1
SV Wehen 1926 SC Paderborn 07 1 : 1
TuS Koblenz FC Erzgebirge Aue 2 : 2
FC Carl-Zeiss Jena 1. FC Kaiserslautern 2 : 2

 

Platz Mannschaft Sp g u v Tore Diff Punkte
  1. Borussia Mönchengladbach 33 17 12 4 68 : 36 32 63
  2. 1. FC Köln 33 17 9 7 62 : 41 21 60
  3. TSG Hoffenheim 33 16 9 8 55 : 40 15 57
  4. FSV Mainz 05 33 15 10 8 57 : 35 22 55
  5. SC Freiburg 33 15 10 8 49 : 42 7 55
  6. Greuther Fürth 33 14 10 9 53 : 42 11 52
  7. Alemannia Aachen 33 14 9 10 48 : 41 7 51
  8. FC St. Pauli 33 11 9 13 46 : 48 -2 42
  9. SV Wehen 1926 33 10 11 12 45 : 53 -8 41
  10. 1860 München 33 9 13 11 41 : 44 -3 40
  11. TuS Koblenz 33 11 11 11 43 : 46 -3 38
  12. Kickers Offenbach 33 9 11 13 38 : 57 -19 38
  13. FC Augsburg 33 10 7 16 38 : 50 -12 37
  14. VfL Osnabrück 33 9 10 14 40 : 54 -14 37
  15. 1. FC Kaiserslautern 33 8 12 13 34 : 37 -3 36
  16. FC Erzgebirge Aue 33 7 10 16 48 : 56 -8 31
  17. SC Paderborn 07 33 6 13 14 31 : 51 -20 31
  18. FC Carl-Zeiss Jena 33 6 10 17 44 : 67 -23 28
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Spielbericht

11.05.2008
2:3-Niederlage gegen Freiburg

Im letzten Heismpiel der Saison gelang es den Borussen nach einem 0:3-Rückstand nicht, die Partie noch zu drehen. Zum 2:3 trafen aber immerhin Rob Friend und Thomas Kleine.

Trainer Jos Luhukay nahm im Team der Borussen nur die eine Änderung vor, zu der er gezwungen war. Für den nach der fünften gelben Karte gesperrten Alexander Voigt spielte Thomas Kleine in der Startformation.

Die Ausgangslage war für beide Mannschaften unterschiedlich. Während es für Borussia bestenfalls noch darum ging, einen Punkt für die Sicherung der Zweitliga-Meisterschaft zu holen, wollte Freiburg seine letzte Chance im Kampf um den Aufstieg wahren. So traten die Gäste aus dem Breisgau engagiert auf und gingen in der achten Minute in Führung. Karim Matmour setzte sich im Strafraum gegen Roel Brouwers durch und vollstreckte zum 1:0 für die Gäste (8.).

Führung für Freiburg

Danach hatte Borussia zahlreiche Chancen, zum Ausgleich zu kommen. Die beste Gelegenheit wurde Borussia vom Schiedsrichtergespann nicht anerkannt. Marko Marin hämmerte den Ball unter die Latte, das Leder sprang wie beim legendären Wembley-Tor auf. Anders als 1966 war der Ball aber wohl eher hinter der Linie (18.). Doch das war ohne Zeitlupe kaum zu sehen. Zwei Minuten später tauchte Matmour wieder vor dem Borussen-Tor auf, doch Thomas Kleine blieb diesmal Sieger im direkten Zweikampf. In der 25. Minute zeigte Rob Friend wieder eine artistische Einlage, brachte aber keinen Druck hinter den Ball. Wenig später war es eine Hereingabe von Marin, an der niemand mehr dran war, die Langer im Tor aber eine Blitzreaktion abverlangte (33.). Borussia drückte, doch Freiburg machte das zweite Tor. Bei einem Schuss aus 25 Metern wurde Ali Günes, dem dieser aber auch perfekt glückte, nicht entscheidend behindert (36.). Bis zur Pause passierte dann vor den Toren nicht mehr viel. Aber immerhin spielte Borussia nach der Pause auf die Nordkurve.

Spiel schien entschieden

Die zweite Hälfte begann so, wie die erste aufgehört hatte. Beide Mannschaften spielten zwar nach vorne, aber zu ungenau, um für große Torgefahr zu sorgen. Die erste Chance der zweiten Hälfte vergab dann Karim Matmour, als er frei auf Heimeroth zulief, dann jedoch seinen Lupfer neben das Tor setzte (54.). Roel Brouwers sah sein wenig später seine fünfte gelbe Karte und fehlt bei seinem Ex-Verein Paderborn im letzten Saisonspiel. In der 59. Minute schien dann die Vorentscheidung zugunsten der Gäste gefallen zu sein. Die Überzahl im Strafraum des VfL nutzte Ali Günes zu seinem zweiten Treffer des Tages (59.). Bei den Borussen häuften sich die Unkonzentriertheiten in der Defensive, nach vorne fehlten die Ideen. In der 63. Minute gelang dann jedoch zumindest das 1:3. Marko Marin setzte sich auf der linken Strafraumseite durch und spielte nach innen auf Rob Friend, der den Ball geschickt an Langer vorbei brachte. Jetzt lief es besser für den VfL. Nach einer Ecke in der 74. Minute war es Innenverteidiger Thomas Kleine, der den Ball zum 2:3 ins Tor brachte. Die Stimmung im BORUSSIA-PARK stieg schlagartig. Die Partie war jetzt ein offener Schlagabtausch, in der auch Christofer Heimeroth den VfL vor dem 2:4 bewahren musste. In der 78. Minute scheiterte Idrissou dann noch kläglich. In der 88. Minute hatte Borussia dann noch eine große Chance zum Ausgleich, als nach einer Marin-Ecke gleich mehrere Gladbacher am Ball vorbei segelten. Eine weitere vergab Friend in der Nachspielzeit, als er es nach einer neuerlichen artistischen Einlage jedoch nicht fertig brachte, das 3:3 zu erzielen.

Die Gäste siegten letztlich verdient in einem Spiel, in dem sie durch die drei Punkte ihre Chance auf den Aufstieg am letzten Spieltag wahrten.

Borussia: Heimeroth – Levels (74. Ndjeng), Brouwers, Kleine, Daems – Paauwe (85. Polanski) – Touma, Marin – Rösler (74. Coulibaly) – Neuville, Friend.

Freiburg: Langer – Schlitte, Banovic, Butscher, Olle Olle – Uzoma – Glockner (83. Akrout), Barth - Matmour, Idrissou, Günes (75. Aogo).

Tore: 0:1 Matmour (8.), 0:2 Günes (36.), 0:3 Günes (59.), 1:3 Friend (63.), 2:3 Kleine (74.).

Gelbe Karte: Kleine - Banovic, Günes.
Zuschauer: 52.607.
Schiedsrichter: Robert Hartmann.

Quelle Text und Bild: www.borussia.de
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Stimmen zum Spiel

11.05.2008

Jos Luhukay: Es war sehr schwer heute, Freiburg hat sehr diszipliniert gespielt. auch gut gegen den Ball. Freiburg verfügt über sehr schnelle Spieler, und die erste Gelegenheit haben sie gleich zum 1:0 genutzt. Freiburg blieb immer gefährlich, hat die Freiräume im Mittelfeld gut genutzt. Sie sind dann zu diesem Zeitpunkt verdient mit 2:0 in Führung gegangen. Dann hat die Mannschaft mit dem 3:0 eine kalte und wegen des Wetters auch eine warme Dusche bekommen. Doch dann hat die Mannschaft ihre Stärke gezeigt, zwei Tore gemacht. Es wurde dann wieder ein Ball von der Linie geholt. Dennoch war das 3:3 drin, wenn Rob in der Nachspielzeit den Ball für Thomas Kleine durchlässt. Aber Freiburg hat verdient gewonnen.

Oliver Neuville: In der ersten Halbzeit hat Freiburg die Tore gemacht und wir nicht. Das war der Unterschied. Schade, dass es nach dem 0:3 nicht mehr geklappt hat mit der Aufstiegsjagd. Fast hätte es ja noch geklappt. Leider ging der Lattentreffer von Marko Marin nicht ins Tor.

Sascha Rösler: Es war heute schwierig, die Spannung aufzubauen. Wir wollten uns mit einem Sieg und einer ordentlichen Leistung verabschieden. Aber dann haben wir schon früh so ein blödes Tor kassiert. Der Gegner hat viel Aufwand betrieben und weitere Tore gemacht. Nach dem 0:3 haben wir alles probiert. Leider hat es nicht geklappt. Mit etwas Glück hätten wir aber noch das 3:3 machen können. Jetzt wollen wir aber den Aufstieg genießen und richtig feiern.

Marko Marin: Ich hatte mit meinem Lattentreffer Pech. Leider hat es heute nicht geklappt mit einem Sieg. Aber trotzdem freuen wir uns jetzt auf die große Aufstiegsfeier.

Robin Dutt (Trainer SC Freiburg): Ich will die Gladbacher heute an diesem Tag gar nicht mit einer Analyse des Spiels langweilen. Ich möchte lieber zum Aufstieg gratulieren, der hoch verdient ist. Hier ist eine klasse Arbeit geleistet worden. Auch in Freiburg freut man sich ein wenig über den Aufstieg. Vor dem Spiel hatten wir eine theoretische Chance auf den Aufstieg, diese ist jetzt vielleicht ein paar Prozent größer geworden, mehr auch nicht. Die Niederlage vom Mittwoch tut natürlich sehr weh. Wir wollen versuchen, die kleine Chance bis zur letzten Spielminute aufrecht zu erhalten.

Quelle Text und Bild: www.borussia.de __________________________________________________________________________________________